Wo ist dein Ankerplatz? Wo findest du Halt, wenn es stürmisch wird?


Im Pastoralen Raum Tholey haben sich 115 Jugendliche im März auf den Weg der Firmvorbereitung gemacht, der mit dem 1. Parcours (Stationengang)) in den Kirchen in Hasborn, Primstal und Urexweiler gestartet ist.
An einer Station ist ein Anker aufgebaut, daneben ein Poster mit zwei Fragen:
Wo ist dein Ankerplatz?
Wo findest du Halt, wenn es stürmisch wird?
Anker sind oft ein Symbol der Hoffnung, weil sie in vielen Kulturen und Traditionen als Zeichen für Stabilität und Sicherheit betrachtet werden. Sie bieten Halt und verhindern, dass ein Schiff vom Kurs abkommt oder in stürmischen Zeiten davongetragen wird. In ähnlicher Weise kann das Bild eines Ankers als Bild für Hoffnung in schwierigen Zeiten dienen.
In der christlichen Tradition wird der Anker häufig als Symbol für den Glauben verwendet, besonders als Zeichen der Hoffnung auf Gottes Beistand und Schutz. Der Anker steht also für das Gefühl, auch in schwierigen Situationen nicht zu versinken oder den Halt zu verlieren.
Ein weiteres Symbol des Ankers ist, dass er, obwohl er in stürmischen Gewässern fest verankert ist, immer noch die Möglichkeit bietet, in ruhigeres Gewässer zu gelangen.
Daher wird der Anker oft als ein Zeichen des Durchhaltevermögens, der Hoffnung und des festen Glaubens in die Zukunft gesehen.
Hoffnung ist wie ein Anker, der uns in stürmischen Zeiten festhält. Bald feiern wir Ostern.
Ostern ist das Fest dieser Hoffnung – der Glaube an einen Neuanfang, an das Leben nach der Dunkelheit. In der Auferstehung Jesu wird die Kraft der Hoffnung greifbar, die uns über Schmerz, Verlust und Zweifel hinaushebt. Sie zeigt uns, dass selbst nach der schwersten Nacht ein neuer Tag anbricht. Ostern erinnert uns daran, dass Hoffnung uns immer wieder neu erweckt, uns Kraft gibt und uns dazu einlädt, mit Mut und Zuversicht in die Zukunft zu blicken.